Somato-mentaler Dialog

Genauso wie der Körper den Geist beeinflusst, beeinflusst der Geist den Körper. Das ist schon lange erwiesen.

Somit macht es in den meisten Fällen einen wesentlichen Unterschied für den Erfolg von Körperanwendungen und Therapien,

  • ob man diese selbst möchte oder Termine „mit Muss“ vorgeschrieben bekommt,
  • ob man sich aus eigenen freien Stücken dafür entscheidet oder ob es einem „dringend empfohlen“ wird,
  • ob man ablehnend-skeptisch oder freudig und offen dazu eingestellt ist,
  • ob man von negativen oder positiven Erfahrungen geprägt ist und
  • ob man einen Weg sucht, um mit seinen Beschwerden umzugehen, oder ihnen feindlich gegenüber steht und sie weg haben will.

Unser Körper ist ein genialer Übersetzer der Seele, doch haben wir die Gehirnwindungen, die diese Übersetzungen verstehen, anscheinend ziemlich lange ziemlich tief unter anderen Dingen begraben. Und gleichzeitig scheint manchmal unser auftrainiertes logisch-analytisches Denkvermögen in eine ganz andere Richtung gehen zu wollen als unser Körper.

Mit gezielten Fragen und durch das Beleuchten manch einer dunklen Ecke

(Bewusst-Machen automatisierter, unbewusst laufender Denkmuster)

kommen wir oft auf wunderbare Antworten, die Körper, Geist und Seele wieder ein Stück annähern

und uns wieder mehr zu UNS SELBST führen können.

 

Der Somato-mentale Dialog (Gespräch zwischen Verstand und Körper) fördert

  • das Aktivieren von Ressourcen,
  • Aufdecken von (alternativen) Handlungsmöglichkeiten,
  • das Bewusstmachen von negativen Gedanken, einschränkenden Glaubenssätzen und gesundheitshinderlichen Einstellungen,
  • die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Körper und Geist für ein harmonisches Ganzheits-Gefühl

 

Mögliche Fragestellungen, die auf Antworten warten:

  • Ich weiß, dass ich etwas ändern muss – aber was und wie?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, mit meinen Beschwerden umzugehen? Und welche ist / sind für mich die beste(n)?
  • Was will mir mein Körper sagen?
  • Was ist mir DANK meinen Beschwerden möglich?
  • Was habe ich durch meine Beschwerden gelernt, wovon ich nun profitiere?
  • Wie kann ich mit meinem schlechten Gewissen umgehen, wenn ich glaube, zu wenig für meinen Körper zu tun?
  • Warum helfen bei mir keine Therapien? Was in mir könnte ein Widerstand sein?
  • Mit welchen alternativen Herangehensweisen würde ich besser zurechtkommen?
  • Was hat mir schon mal geholfen und wie kann ich diese Info reaktivieren?
  • Kann es sein, dass mir mein innerer Schweinehund auch etwas Gutes tun will?
  • Wie kann ich meine einschränkenden Überzeugungen ändern?
  • Was ist eigentlich das Ziel meiner Anstrengungen?
  • Wie hätte ich meinen Körper gern?
„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
(Francis Picabia)